Winterharte Kräuter pflegen

Jetzt sind wir schon einige Wochen in unserem neuen Haus. Und sicherlich richtet sich unser Hauptaugenmerk auf die Arbeiten innerhalb der vier Wände. Das ist auch wetter geschuldet. Aber der Blick wandert immer wieder nach draußen. Der Frühling wird so enorm spannend werden, da wir einfach nicht wissen, welche Farben uns in den kommenden Monaten dort erwarten. Das ist wie Weihnachten, wenn man vor einem Berg Geschenken steht. Nur, dass man beim Garten das Auspacken nicht selber vornimmt, sondern das die Natur übernimmt.

Umso glücklicher sind wir, wenn wir schon Veränderungen sehen. Oder Pflanzen, die uns bisher gar nicht aufgefallen waren. Wie das kleine Kräuterbeet links von der Terasse. Da stehen Thymian und Rosmarin beisammen. Der Rosmarin hat den Winter gut überstanden und ist weiter frisch und grün.

Das zeigt mal wieder, dass Kräuter auch winterhart sind. Im Frühling, nachdem sie geblüht haben, muss man sie jedoch auch komplett stutzen, damit sich neue Triebe bilden.

Die vielleicht einzigen Ausnahmen bilden Basilikum und Salbei. Salbei muss man nur das letzte Drittel stutzen, bei Basilikum sogar nur Spitzen stutzen. Sonst kann man sich gleich im Gartengeschäft neue Kräuter besorgen.

Also, die Küche bleibt auch im Winter nicht vor frischen Kräutern gefeiht und der Frühling darf kommen.